Kernschutz für Ihr Eigentum

Wohngebäudeversicherung: Der Kernschutz für Ihr Haus

Sie ist das Fundament jeder Eigenheimabsicherung, wenn die Versicherungssumme stimmt.

Solides deutsches Einfamilienhaus in der Drei-Viertel-Ansicht bei klarem Tageslicht, das Gebäude als Kernwert.

„Kernschutz für Ihr Eigentum", Wohngebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung schützt die fest verbaute Substanz Ihres Hauses gegen die großen Gefahren: Feuer, Leitungswasser und Sturm bilden den Standard, Elementarschäden kommen als eigener Baustein hinzu. Sie ist damit der wichtigste einzelne Schutz, den ein Eigentümer hat, und zugleich der, bei dem die meisten Fehler in der Versicherungssumme passieren. Ist die Summe zu niedrig, droht im Schadenfall eine Unterversicherung: Der Versicherer kürzt dann anteilig, selbst bei kleinen Schäden.

Die drei großen Schadenursachen in der Wohngebäudeversicherung sind Leitungswasser (rund 4,9 Mrd. Euro Schadenaufwand 2024), Naturgefahren (rund ein Viertel des Aufwands 2024) und Feuer. Leitungswasser allein macht über die Hälfte aller Wohngebäudeschäden aus.

Quelle: GDV, Datenservice zum Naturgefahrenreport · Stand: 2024

Eigentümerperspektive

Aus Ihrer Sicht als Eigentümer

Für Sie als Eigentümer ist diese Police das Sicherheitsnetz unter Ihrer größten Investition. Entscheidend ist nicht nur, dass Sie sie haben, sondern dass die Versicherungssumme zum heutigen Neubauwert passt, inklusive aller Modernisierungen. Viele Verträge sind historisch gewachsen und decken den nach Jahren gestiegenen Wiederherstellungswert nicht mehr. Eine regelmäßige Überprüfung ist deshalb ein wichtiger Teil des Werterhalts.

Was üblicherweise gedeckt ist und was nicht

Mitversichert

  • Schäden an der Bausubstanz durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel
  • Fest mit dem Gebäude verbundene Teile (Heizung, Sanitär, Einbauküche je nach Vertrag)
  • Aufräum 2126 Abbruch und Wiederherstellungskosten bis zur Versicherungssumme

Nicht standardmäßig versichert

  • Elementarschäden (Überschwemmung, Rückstau, Starkregen), nur als Zusatzbaustein
  • Photovoltaik, Wärmepumpe und andere nachgerüstete Technik, nur bei ausdrücklichem Einschluss
  • Hausrat (Möbel, Elektronik, persönliche Gegenstände), das ist Aufgabe der Hausratversicherung
Ob Ihre Versicherungssumme noch zum aktuellen Wert passt und welche Bausteine eingeschlossen sind, sollten Sie nach Kauf oder Modernisierung einmal in Ruhe prüfen lassen.
Handlungsempfehlungen

Was Sie als Eigentümer tun können

  1. 1 Die Versicherungssumme am Neubauwert orientieren, idealerweise mit gleitendem Neuwertfaktor gegen Unterversicherung.
  2. 2 Nach jeder größeren Modernisierung die Summe anpassen, damit der gestiegene Wert gedeckt ist.
  3. 3 Den Elementarbaustein bewusst prüfen, er ist im Standard nicht enthalten.
  4. 4 Übernommene Verträge vom Vorbesitzer nicht ungeprüft weiterlaufen lassen.

Häufige Fragen

Was ist in der Wohngebäudeversicherung versichert?
Standardmäßig die fest verbaute Substanz gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Elementarschäden wie Überschwemmung sind ein eigener Baustein. Nicht enthalten sind Hausrat und, ohne Einschluss, nachgerüstete Technik wie Photovoltaik oder Wärmepumpe.
Wie berechne ich die richtige Versicherungssumme?
Maßgeblich ist der Neubauwert, also was es kosten würde, das Haus heute neu zu errichten, nicht der Kaufpreis und nicht der Marktwert. Viele Verträge nutzen den gleitenden Neuwertfaktor, der die Summe automatisch an die Baukostenentwicklung anpasst. So vermeiden Sie eine Unterversicherung.
Ist die Wohngebäudeversicherung Pflicht?
Gesetzlich vorgeschrieben ist sie nicht. Finanzierende Banken verlangen sie aber in der Regel als Voraussetzung für das Darlehen, und angesichts des Totalschadenrisikos durch Feuer ist sie faktisch unverzichtbar. Den Feuerschutz gibt es bereits ab der Bauphase als Feuerrohbauversicherung.
Was bedeutet Unterversicherung und wie vermeide ich sie?
Unterversicherung liegt vor, wenn die vereinbarte Summe unter dem tatsächlichen Wert liegt. Im Schadenfall kürzt der Versicherer dann anteilig, auch bei Teilschäden. Vermeiden lässt sich das durch einen gleitenden Neuwertfaktor und eine Anpassung nach jeder Modernisierung.

Dieses Risiko einmal in Ruhe prüfen

Eine kurze Bestandsaufnahme zeigt, ob Sie hier solide abgesichert sind oder eine Lücke besteht.

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